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Tumorrisiko durch Funktelefone
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news.omega  
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 Weitere Optionen 10 Nov. 2007, 16:34
Von: "news.omega" <news.om...@googlemail.com>
Datum: Sat, 10 Nov 2007 16:34:10 +0100
Lokal: Sa 10 Nov. 2007 16:34
Betreff: Tumorrisiko durch Funktelefone
*Verspätung der Lehren aus frühen Warnungen -*
*Stellungnahme zur Reaktion des "/Bundesamts verspäteten Strahlenschutzes"/*
**
Liebe Interessierte,
anbei - gerne auch zur Weiterleitung - ein Kommentar zur Reaktion des
BfS auf eine REPORT-Sendung zur Problematik
*Tumorrisiko durch Handys* vom 29.10.2007,/ "Bei Anruf Hirntumor?"./
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=2782120/gsm1k7/in...
/*Anm.: */
/*Dgl. betrifft prinzipiell auch den Gebrauch von Schnurlostelefonen z.
B. zu Hause sowie am Arbeitsplatz !*/
Der Bericht, auf den sich die Leiterin der Europäischen Umweltagentur am
Ende des Beitrags bezieht, ist downloadbar beim Umweltbundesamt:
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2697.pdf .
Unter den in Punkt 16. "Späte Lehren" (S.196) aufgeführten Kriterien
möchte ich insbesondere auf das 12. hinweisen (S.197).
Zitat:

/*Vermeiden, dass eine ?Paralyse durch Analyse?*/

/*entsteht, und stattdessen so handeln, dass*/

/*potenzielle Risiken gesenkt werden, wenn ein*/

/*begründeter Anlass zur Besorgnis besteht.*/

In unabhängigen Untersuchungen (z.B. Uni Zürich und Seattle

s.
http://www.diagnose-funk.ch/aktuell/00000097f40c6132a/000000986610ee1...)

wurde dargestellt, dass Ergebnisse abhängig vom Geldgeber der Studien
eher entwarnende (industrie/nahe Geldgeber) oder warnende Tendenzen
aufweisen.

Insofern besteht die Umsetzung der Strategie "Paralyse durch Analyse" im
Hinzufügen einer geeignet grossen Zahl entwarnender Studien.

Bei welchen Akteuren das finanzielle und politische Potential zur
Initiierung solcher Studien liegt, ist offensichtlich.

Unter Auslassung der Gewichtung der Studienergebnisse an möglichen
Financiersinteressen ergibt sich in Gesamtbewertungen bisher immer ein
soweit unausgewogens Bild, dass eine wissenschaftliche Absicherung für
Warnungen, geschweige denn für Verbote, nicht gegeben zu sein scheint.

Auf solcher Art Scheuklappenblick scheint die Stellungnahme des
Bundesamts für Strahlenschutz zu beruhen, in der es die jüngsten
Warnungen, von denen REPORT berichtete, relativiert:
http://www.bfs.de/de/elektro/papiere/Bioinitiative.html .

Ein Bundesamt, das in Verbindung mit der Mobilfunk-Industrie im Rahmen
des von dieser hälftig mitfinanziertzen (8,5 Mio ?) Deutschen
Mobilfunkforschungspropramms systematisch unterläuft, was die
Europäische Umweltagentur in ihrem Bericht als Vorsorge zur Vermeidung
von katastrophalen Entwicklungen in Kap. 17 unter Punkt 8. empfiehlt.

Zitat:

/*Sicherstellen, dass bei der Beurteilung das*/

/*Wissen von ?Laien? sowie lokal verfügbares*/

/*Wissen neben dem Fachwissen von Sachverständigen*/

/*herangezogen wird.*/

//

Der Weg, auf dem erreichen ist, dass dieses Wissen "wissenschaftlichen
Überprüfung" bisher nie standhielt, ist in Nr. 12 ausgeschildert.

Und so *ad finitum *für die Betroffenen und *ad infinitum* für wen?

Wann wird die Zahl der Verlierer gross genug sein?

Helmut Breunig

//


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