Die Demonstration europäischer Opfer unter dem Motto „Folter und Mord in
Europa mit psychophysischen Waffen“ wurde in Strasbourg vor dem Gebäude
des EU- Gerichtes für Menschenrechte und gegenüber dem Europaratsgebäude
am 22.06 und 23.06.2009 durchgeführt. Einige Monate zuvor hatte der
Professor Dr. Rudy Andria viele Redaktionen, TV-Sender in Strasbourg und
anderen Städten Frankreichs, Deutschlands und Europas über die
Demonstration informiert. Vor kurzem hatten 30 Journalisten zugesagt,
aber alle 30 Journalisten kamen nicht zur Demo. Wurden sie von den
Tätern wirklich so stark manipuliert, dass sie ihre Meinungen dringend
ändern mussten?
Das Ziel der Demonstration war es, die Aufmerksamkeit und das Interesse
der Politiker und der Bevölkerung zu wecken und dieses Problem durch die
Presse öffentlich zu machen. Dazu forderten wir, wie im vorigen Jahr,
eine Erweiterung des Europäischen Waffengesetzes, welche den illegalen
Handel, den illegalen Besitz und die illegale Anwendung von
psychophysischen Waffen verbietet. Wir wollten durch diese europäische
Aktion den weiteren Missbrauch durch kriminelle Organisationen, Militär
und Geheimdienste verhindern und eindämmen. Der Organisator dieser
Demonstration in Strasbourg war der Professor Dr. Rudy Andria aus
Frankreich. Im Voraus haben wir Flugblätter und Plakate auf Englisch,
Deutsch und Französisch erstellt.
Wir haben uns um 9.30 Uhr am Montag, den 22.06.Juni 2009, vor dem
Europäischen Gerichtsgebäude für Menschenrechte in Strasbourg getroffen.
Es erschienen 23 europäische und deutsche Betroffene. Darunter waren 12
Personen aus Deutschland, 3 Personen aus Italien, 3 Personen aus
Österreich, eine Person aus der Schweiz, 3 Personen aus Frankreich und
eine Person aus England. Viele Demonstranten haben 2 Tage lang sehr
aktiv und ernst gearbeitet. Es ist uns gelungen, 1200 Infoblätter an die
Passanten, an die Parlamentarier und an die Touristen vor dem
EU-Gerichtshofgebäude und gegenüber dem Europaratsgebäude zu verteilen.
Viele Bürger hatten sehr großes Interesse daran und wussten über dieses
Verbrechen schon Bescheid.
Unsere Plakate halfen den Passanten und Interessenten während der zwei
Demonstrationstage den Sinn unserer Demonstration besser zu verstehen.
Am zweiten Tag, ab 9.30 Uhr, haben wir auch Touristen, Fahrer und
Passanten gegenüber dem Europaratsgebäude informiert. Unsere Plakate
übten eine sehr große Wirkung auf die Passanten aus. Am Dienstag,
nachmittags, hatten wir uns drei Gruppen von den französischen und
englischen Journalisten ausgesucht und kürzere Gespräche mit ihnen
geführt. Eventuell werden sie über unsere Demonstration bzgl. dieser
Verbrechen schreiben.
Die Hauptsache ist, dass wir mit einer Anzahl von nur 23 Demonstranten
die Aufmerksamkeit und das Interesse der Parlamentarier und der Bewohner
von Strasbourg und der ausländischen Touristen wecken konnten. Diese
europäische Demonstration in Strasbourg hat gezeigt, dass die Medien
weiter unser Problem verschweigen werden und dass sie sehr große Angst
von den Tätern haben.
Wir werden in der Zukunft versuchen andere Wege zu finden, um unser
gemeinsames Ziel weiter gemeinsam zu verfolgen, um uns und unsere Kinder
von den Sadisten und ihrer brutalen Folter zu befreien.
Vorsitzende des Vereins gegen den Missbrauch psychophysischer Waffen
Swetlana Schunin
Stutensee, 25.06.2009